Neuro-Mediation

berücksichtigt grundsätzlich die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und der darauf beruhenden Systemenergetik*, Ergebnisse der neueren Konfliktforschung und angrenzender Gebiete.

Das Wissen über das Gehirn und das Nervensystem und deren Funktionsweisen ist die Basis der Neuro-Mediation. Ein Grundgedanke dabei ist, dass Konflikte normal sind, unser Gehirn löst ständig Konflikte (u.a. weil wir entscheiden können). Prinzipiell können wir diese Konflikte auch gut lösen, sofern wir uns in Sicherheit wägen. Liegt jedoch ein ungelöster Konflikt vor oder zeichnet sich ab, dass ein Konflikt nicht gelöst werden kann, fehlt diese Sicherheit und wir gehen in Schutzhaltung. Ein Konflikt ist immer auch der Versuch den fehlenden Schutz wieder herzustellen. Dies gilt für alle beteiligten Parteien.monika glass kunst neuromediation Mediation

Aus diesem Verständnis heraus ist es unbedingte Aufgabe des Mediators, den geschützten Rahmen jederzeit zu gewährleisten. Der Mediator sorgt dafür, dass jeder Konfliktpartner dem jeweils anderen Raum gibt seine Sicht der Dinge darzulegen, ihn aussprechen lässt und ihn respektiert.
Wichtig hierbei ist, dass es bei einem Konflikt in erster Linie um den Menschen geht, nicht so sehr um die Sache.

Jeder Konflikt ist der Versuch eine Fähigkeit zu leben. Diese aus dem Kontext heraus zu entschlüsseln und zusammen mit den Medianden zu entfalten, ist ein Ziel der Mediation.

Ein wesentliches Instrument des Mediators ist seine Resonanz und damit das Verstehen des Anderen.

 

*Weiterentwicklung der systemischen Therapie